Sprungziele
Seiteninhalt

Aichach - Wiege der Wittelsbacher

Der historische Kern Aichach lässt sich getrost als architektonisches Gesamtkunstwerk bezeichnen. Im Zentrum des Stadtplatzes steht das barocke Rathaus. Das Obere Tor aus der Barockzeit und das gotische Untere Tor begrenzen den Stadtplatz nach Süden und Norden hin. Etwas mehr versteckt sind die drei bis heute erhalten gebliebenen Wehrtürme: Specht-, Auer- und Köglturm. Die liebevoll bewahrte und zum Teil uralte Bausubstanz zwischen den beiden Stadttoren fasziniert Besucher immer wieder aufs Neue und zeugt von der langen Geschichte Aichachs.

Diese Historie umfasst nicht weniger als zwölf Jahrhunderte und begründet die Geschichte des berühmten bayerischen Herrschergeschlechtes der Wittelsbacher. Nach vorgeschichtlicher Besiedelung entstand die Ansiedlung am Ufer der Paar bereits im achten Jahrhundert. Am 18. Juni 1347 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Aychach das Stadtrecht mit den „gleichen Rechten und Pflichten wie München“. Die Stadt entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutenden Handelszentrum.

Die Aichacher verstehen sich heute als Wiege der Wittelsbacher und übertreiben damit keineswegs. Ihre Geschichte ist untrennbar mit dem bayerischen Herzogs-, Kurfürsten und Königsgeschlecht verwoben. Schließlich war dereinst der Stammsitz der Wittelsbacher die Burg in Oberwittelsbach unweit der Stadt.

Seite zurück Nach oben