Aichach - Wiege der Wittelsbacher
Wir sind sehr stolz darauf, die Stadt Aichach als „Wiege der Wittelsbacher“ bezeichnen zu dürfen. Das weltberühmte Adelsgeschlecht benannte sich um das Jahr 1115 nach dem Aichacher Ortsteil Wittelsbach. Als Herzöge, Kurfürsten, Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation regierten sie Bayern über 700 Jahre lang. In Oberwittelsbach stand einst deren Burg und Stammsitz der Dynastie. Von hier aus stieg das Haus Wittelsbach zu einem der bedeutendsten europäischen Herrschergeschlechter auf.
Kaiser Ludwig IV. (1282–1347), genannt „der Bayer“, ist eine der bedeutendsten Herrscherfiguren des Mittelalters. Er saß als erster Wittelsbacher auf dem Kaiserthron, er vergrößerte das Herzogtum weit über Bayerns heutige Grenzen hinaus und war ein großer Förderer der Städte (und Märkte).
Ludwig hielt sich nachweislich 1324 und 1326 in Aichach auf. Er gewährte der Stadt im Laufe seiner Regierungszeit mehrere Privilegien. 1331 erließ er den Bürgern die Stadtsteuer von 40 Pfund Münchener Silberpfennige, damit sie den Bau der wohl ersten steinernen Stadtmauer finanzieren konnten. Am 18. Juni 1347 verlieh Ludwig der Bayer "unserer Statt Aychach (...) allw die Recht (...) sie unser Statt due die Burger ze Munichen (...) habent". Auch daran erinnern die Mittelalterlichen Markttage.
Wollt Ihr die Wittelsbacher hautnah erleben? Dann besucht eine Führung durch die Ausstellung „Aichach – Wiege der Wittelsbacher“ am Samstag, 12. September, um 13.30 und 16.30 Uhr im FeuerHaus.
15 lebensgroße Wittelsbacher Herrscher und Repräsentanten berichten aus ihremleben. Erlebt Bayerns Herrschergeschichte soller Tragödien, Triumphe und die tiefe Verbindung zu Aichach.
Das FeuerHaus ist außerhalb der Führungen geschlossen, Eintritt und Führung sind frei!